Ich habe mit meiner 4. Klasse zu Beginn des Jahres die Unterrichtsreihe zu Wasser begonnen und dabei alle eure Unterrichtseinheiten (fast unverändert) übernommen und noch Material z.B. den aktuellen Film der Sternsinger-Aktion aus Kenia (sehr gelungen!) ergänzt.

Zu der ersten Unterrichtseinheit, wo es um den Wassergehalt in Lebensmitteln ging, habe ich noch einen Versuch mit einer Brotscheibe durchgeführt, so dass die Kinder tatsächlich sehen konnten, dass in Brot Wasser vorhanden ist. Das war sehr eindrücklich und hat uns alle sehr erstaunt.

Danach haben wir uns den Wasserkreislauf angeschaut, was ich noch durch ein weiteres Arbeitsblatt für die Mappe der Kinder ergänzt habe.

Beim Schätzen des eigenen täglichen Wasserverbrauchs hat uns Vieles erstaunt.

Das Filtern des dreckigen Wassers war für alle sehr spannend. Die Kinder waren echt begeistert. Ich habe euren Versuch allerdings (aus Kostengründen) etwas vereinfacht. So hatten wir in unseren Wasserflaschen nur drei Schichten: Watte, Sand und Kieselsteine. Aber auch das hat wunderbar funktioniert.

Das Filtern des dreckigen Wassers war für alle sehr spannend. Die Kinder waren echt begeistert.

Im Anschluss habe ich noch das Thema Wasserverbrauch eingeschoben. Beim Schätzen des eigenen täglichen Wasserverbrauchs hat uns Vieles erstaunt. Umso erstaunter waren wir dann, als wir auf Youtube im Video von „W wie Wissen“ zum Wasserverbrauch gesehen haben, mit wie wenig Wasser Menschen z.B. in Afrika auskommen müssen. Das hat zu großen Diskussionen geführt, weil sich das keiner vorstellen konnte. Passend dazu hatte ich 10l Eimer dabei. So konnten wir uns genau anschauen, wie wenig z.B. 20l sind, die im Film erwähnt wurden.

Mich hat es sehr erstaunt, wie mitfühlend die Kinder die Wasserproblematik verstanden haben und versucht haben, Lösungen dafür zu finden.

Nach dem Film der Sternsinger haben wir die Stationen aus eurem Ordner ausprobiert. Weil meine Klasse relativ groß ist, habe ich noch zwei weitere Stationen mit Infotexten zur Wasserproblematik vorbereitet. Die Stationen waren mit Viertklässlern relativ schnell erledigt. Ich habe die fünfte Station etwas verändert: Die Gruppen sollten 1l Wasser abfüllen und dann ausrechnen, wie lange sie für 20l benötigen. So haben wir auch nicht so viel Wasser verbraucht. Das Highlight war natürlich den 10l Eimer so lange wie möglich zu tragen.

In den nächsten zwei Wochen folgen noch ein paar Unterrichtsstunden zum Thema „Wie kommt das Wasser zu uns“.

Mich hat es sehr erstaunt, wie mitfühlend die Kinder die Wasserproblematik verstanden haben und versucht haben, Lösungen dafür zu finden. Ich habe gemerkt, wie vielen Kindern, dies sehr nahe geht und dass sie wirklich gemerkt habe, welches Glück wir haben, dass wir sauberes Wasser ohne Probleme aus dem Wasserhahn bekommen. Die Kinder waren durchweg sehr interessiert bei der Sache und mehr als einmal fielen Sätze wie „Aber das geht doch gar nicht, dass man mit so wenig Wasser lebt“.